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IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

von Matti Geschonneck

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Mit der Verfilmung von Eugen Ruges Bestseller "In Zeiten des abnehmenden Lichts" gelingt Matti Geschonneck eine bemerkenswerte und vielschichtige Darlegung der DDR , die darin vollkommen unaufgeregt zerfällt. 

 

 

Ost-Berlin im Frühherbst 1989: Wilhelm Powileit wird 90 und lässt diesen Geburtstag mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen. Was hat der alte Mann nicht alles erlebt? Seit 75 Jahren überzeugter Kommunist, ist er einst aus Nazi-Deutschland geflohen und war im Exil in Mexiko. Währenddessen wurde sein Stiefsohn Kurt als angeblicher Konterrevolutionär in Moskau verhaftet. Nach seiner Rückkehr in die DDR stand Wilhelm als ehemaligem „West-Emigranten“ nur eine eher bescheidene SED-Parteikarriere offen. Heute aber bringen ihm Junge Pioniere ein Ständchen, und er wird mit Orden behängt. 

 

Die Agonie eines Staates und noch viel mehr einer Idee beschreibt Matti Geschonnek in seinem Film, der in der Reihe "Berlinale Special" seine Premiere erlebte. 

 

 

"Eine wunderbare Roman-Adaption. Ein Werk von eigener Kraft und Schönheit. Und von einem feinen Humor." (Berliner Zeitung)

 

"Großartig besetzt und liebevoll ausgestattet." (ARD)

Regie:
Matti Geschonneck
Schauspieler:
Bruno Ganz, Sylvester Groth, Hildegard Schmahl, Evgenia Dodina u.v.m.
Jahr:
2017
Land:
Deutschland
Dauer:
101'
Alter:
0 (12) J.
Sprache:
D
Suisa-Nr:
1012131
Verleih:
Filmcoopi Zürich AG